WOLFF & MÜLLER veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht zur WIN-Charta

Für das Bauunternehmen WOLFF & MÜLLER hat nachhaltiges Denken und Handeln schon seit der Firmengründung Tradition. Quelle: WOLFF & MÜLLER

Das Stuttgarter Bauunternehmen ist Teil der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit des Landes Baden-Württemberg und hat nun seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht.  

Mai 2019 – Nachhaltig Gewinne erwirtschaften – das ist das oberste Unternehmensziel von WOLFF & MÜLLER. Getreu diesem Ziel gehört WOLFF & MÜLLER seit Ende 2017 der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit (WIN) des Landes Baden-Württemberg an und hat die insgesamt zwölf Leitsätze der gleichnamigen Charta unterzeichnet. Sie formulieren ökonomische, ökologische und soziale Grundwerte zu sämtlichen Bereichen eines Unternehmens. „Wir engagieren uns schon viele Jahre im Sinne der Werte, die der WIN-Charta zugrunde liegen. Als Teil der Initiative verpflichten wir uns nun freiwillig dazu, über unsere Ziele und Maßnahmen im Bereich Nachhaltigkeit auch zu berichten“, erklärt Inge Wedel, Verantwortliche des WIN-Projekts bei WOLFF & MÜLLER. Für das Bauunternehmen gehört nachhaltiges Handeln und Wirtschaftlichkeit seit jeher zusammen. Schon der Firmengründer Gottlob Müller schrieb den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen groß. Diese Philosophie hat das Unternehmen als „Gottlob-Müller-Prinzip der Nachhaltigkeit“ im Unternehmen verankert. Welche Maßnahmen das Bauunternehmen in diesem Zuge in den vergangenen Monaten konkret angestoßen und vorangetrieben hat, sind in seinem ersten Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert. Nun ist er erschienen.

Ein WIN-Projekt und drei Schwerpunkte wählen

Die WIN ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Württemberg und soll kleine und mittlere Unternehmen in der Region dabei unterstützen, Nachhaltigkeitsbestrebungen zu entwickeln und sie zu dokumentieren. Die Basis dafür bilden die zwölf Leitsätze der Charta, aus denen die teilnehmenden Unternehmen je bis zu drei wählen können, um diese vertiefend zu verfolgen. WOLFF & MÜLLER setzte die Schwerpunkte „Mitarbeiterwohlbefinden“, „Energie und Emissionen“ und „Nachhaltige Innovationen“. „Wir haben diese drei Schwerpunkte gewählt, weil sie wichtige Bestandteile unserer Nachhaltigkeitsstrategie und unserer Unternehmensziele sind“, erklärt Wedel. Darüber hinaus galt es, ein WIN-Projekt festzulegen – ein lokales Projekt, das im Kontext der Nachhaltigkeit steht und dass das Bauunternehmen finanziell, materiell oder personell unterstützt. Für WOLFF & MÜLLER stand dieses schnell fest: Der Mittelständler hat bereits 2015 spezielle Programme aufgelegt, um Flüchtlinge fit für die Bauwirtschaft zu machen und so die Basis für die Übernahme in ein reguläres Arbeitsverhältnis zu schaffen. Dieses Engagement setzt WOLFF & MÜLLER fort.

Mitarbeiterwohlbefinden

Passend zum WIN-Schwerpunkt „Mitarbeiterwohlbefinden“ stand das Jahr 2018 bei WOLFF & MÜLLER unter dem Motto der Personalbeschaffung. In diesem Zuge hat das Bauunternehmen zahlreiche Maßnahmen angestoßen – etwa eine Zielgruppenkampagne gestartet und den Bewerbungsprozess vereinfacht. Gleichzeitig diskutiert der Mittelständler derzeit neue Arbeitsort- und Zeitmodelle, um dem steigenden Wunsch nach flexiblen Arbeitsplatzgestaltungen nachzugehen. Um die Entwicklung und Weiterbildung der Mitarbeiter kümmert sich die eigens dafür gegründete WOLFF & MÜLLER Personalentwicklung GmbH – mit messbarem Erfolg: So gab es 2018 deutlich mehr und neue Schulungsangebote als in den Vorjahren und auch der Zuspruch der Mitarbeiter ist gestiegen – 2018 kamen auf einen Mitarbeiter 1,41 Seminarbesuche, 2016 waren es noch 0,76.

Energie und Emissionen

Darüber hinaus hat das Bauunternehmen seine Bestrebungen zur Reduzierung von CO2-Emissionen und zur Steigerung der Energieeffizienz verstärkt. WOLFF & MÜLLER baut als erstes Bauunternehmen in Deutschland komplett CO2-neutral. Unvermeidbare Emissionen kompensiert der Mittelständler, in dem er mit TÜV-geprüften CO2-Zertifikaten Klimaschutzprojekte im In- und Ausland fördert. Ein neues Klimaschutzprojekt startet das Bauunternehmen noch in diesem Jahr in Indonesien, Vietnam und Laos. Gleichzeitig ergänzt der Mittelständler seinen Fahrzeug- und Maschinenpark weiter mit elektrisch und hybrid betriebenen Geräten und Fahrzeugen. Um seinen Energieverbrauch zu kontrollieren und zu reduzieren, implementiert WOLFF & MÜLLER in den kommenden Monaten ein standortübergreifendes Energiemonitoring.

Nachhaltige Innovationen

In puncto „Nachhaltige Innovationen“ hat WOLFF & MÜLLER den digitalen Wandel innerhalb des Unternehmens vorangetrieben. Der Mittelständler setzt verstärkt auf Planungs- und Baumethoden wie Building Information Modeling (BIM), Lean Management oder das mobile Echtzeitsystem BPO für digital unterstützte Baustellen. So hat das Bauunternehmen etwa sein Rollenverständnis von BIM weiterentwickelt: Als bauausführendes Unternehmen legt WOLFF & MÜLLER den Schwerpunkt auf das Projektmanagement und die Koordination der am Projekt Beteiligten – vom Bauherrn über die Planer bis zu den späteren Betreibern und Nutzern der Immobilie – statt lediglich auf das Modellieren. Deshalb interpretiert der Mittelständler die Methode nun als Building Information Management. Das BIM-Know-how wird im Unternehmen ständig weiter ausgebaut und professionalisiert.

Auf diesen Maßnahmen gilt es nun aufzubauen und im kommenden Jahr die Entwicklungen erneut zu dokumentieren. Den kompletten WIN-Charta-Bericht mit Informationen zu den Aktivitäten, die das Bauunternehmen im Sinne der Nachhaltigkeit umsetzt, gibt es hier: https://www.win-bw.com/index.php?id=543

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