Neubau für die TU Bergakademie Freiberg

Blick auf die Ostseite des geplanten Neubaus mit Stützmauer und Zaun; Quelle: Eßmann Gärtner Nieper Architekten GbR

Auf dem Freiberger Campus entsteht ein neuer Hallenkomplex. WOLFF & MÜLLER ist mit den Erd- und Rohbauarbeiten beauftragt.

Juni 2020 – Die Technische Universität (TU) Bergakademie Freiberg bekommt einen neuen Hallenkomplex. Er wird auf dem Campusgelände in der Lampa­dius­straße 7 entstehen. Das Bauunternehmen WOLFF & MÜLLER übernimmt die Erd- und Rohbauarbeiten sowie die Umverlegung diverser Medien wie Wasser- und Stromleitungen. Auftraggeber ist der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement. Der neue Hallenkomplex soll an die Brandwand eines schon bestehenden Gebäudekomplexes anschließen und dessen Baustruktur fortführen. Geplant sind insgesamt fünf neue Baukörper mit einer Nettogrundfläche von insgesamt 3.700 Quadratmetern: drei drei- bis viergeschossige Gebäudeteile, die später als Technikum genutzt werden sollen, sowie zwei jeweils eingeschossige Hallenbaukörper, die dazwischenliegen. Sie bekommen allesamt ein Flachdach mit aufgehender Attika – die Außenwand reicht also über den eigentlichen Dach­rand hinaus – und innenliegender Entwässerung. Auf eine Unterkellerung des Gebäudekomplexes wird verzichtet. Mitte Mai sind die Bauarbeiten gestartet, den fertigen Rohbau wird WOLFF & MÜLLER im August nächsten Jahres an den Bauherrn übergeben.

Präzises Arbeiten auf kleinstem Raum

Konzipiert wird der Neubau als Stahlbetonkonstruktion. Dafür kommen zahlreiche Betonhalb- und Betonfertigteile zum Einsatz – so beispielsweise in den Ober­geschos­sen. Damit die oberen Gebäudeetagen der geforderten, hohen Verkehrslast standhalten, realisiert WOLFF & MÜLLER sie mit Spannbetonhohldielen. Sie werden als einzelne Fertigelemente geliefert und vor Ort zusammengefügt. „Damit die Montage auf der Baustelle reibungslos verläuft, ist im Voraus eine sehr genaue Planung notwendig. Denn die einzelnen Teile müssen exakt ineinanderpassen“, erklärt Dirk Heinrich, Oberbauleiter bei WOLFF & MÜLLER. Eine weitere Heraus­forderung ist der Einbau selbst. Denn die Halb- beziehungsweise Fertigteilelemente sind zum Teil sehr groß und sperrig. „Einige der geplanten Baukörper haben eine Raumhöhe von knapp elf Metern. Entsprechend hoch sind auch die Wandelele­men­te, die wir dafür geliefert bekommen“, so Heinrich. „Um sie einzubauen, ist viel Geschick und ein gutes Augenmaß gefragt.“ Dazu kommt, dass das Baugrundstück in einem Innenhof mit engem Zufahrtsweg liegt. „Die sehr begrenzten Platzver­hält­nisse machen es uns nicht leichter. Da hilft es, dass wir ein eingespieltes Team mit viel Erfahrung sind“, erklärt Heinrich.

Bewährter Partner für anspruchsvolle Bauprojekte

WOLFF & MÜLLER ist ein bewährter Partner, wenn es um anspruchsvolle Baupro­jekte geht. So baut der Mittelständler in der Dresdner Innenstadt mit an den MaryAnn Apartments, einem Wohn- und Geschäftshaus, das nach nur 24 Monaten Bauzeit schlüsselfertig an den Bauherrn übergeben werden soll. Und auch an der Freiberger TU hat das Bauunternehmen bereits sein Können unter Beweis gestellt: In nur 17 Monaten entsteht dort der Rohbau für die neue Bibliothek und das Hörsaalzentrum. WOLFF & MÜLLER ist bundesweit aktiv.

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