Auch ohne Anschreiben zum Job: WOLFF & MÜLLER vereinfacht den Bewerbungsprozess

Interessierte Kandidaten müssen kein Motivationsschreiben mehr verfassen, sondern bewerben sich bei WOLFF & MÜLLER über die Onlineplattform allein mit ihrem Lebenslauf.

Das Stuttgarter Bauunternehmen setzt beim Mitarbeiter-Recruiting auf innovative Konzepte. Seit Kurzem brauchen Bewerber – vom Berufsanfänger bis zur Fachkraft – kein Anschreiben mehr.

August 2018 – Die Auftragsbücher des Stuttgarter Bauunternehmens sind gut gefüllt, Fachkräfte aber nach wie vor schwer zu finden. Um sich im Kampf um Nachwuchskräfte von der Konkurrenz abzuheben, geht WOLFF & MÜLLER deshalb neue Wege: Im Juni hat der Mittelständler ein neues Bewerbermanagementsystem eingeführt, das den Bewerbungsprozess deutlich verschlankt. Interessierte Kandidaten müssen nun kein Motivationsschreiben mehr verfassen, sondern bewerben sich über die Onlineplattform allein mit ihrem Lebenslauf. Dafür steht eine übersichtliche Maske zur Verfügung, in die sich die persönliche Vita mit wenigen Klicks hochladen lässt. Wer bei den beruflichen Netzwerken Xing oder LinkedIn registriert ist, hat es noch einfacher und kann alternativ auf sein Profil dort verweisen. Zusätzlich muss der Kandidat nur seine Kontaktdaten angeben. Diese Informationen genügen, um den Bewerbungsprozess anzustoßen. Eine formelle Registrierung ist nicht mehr notwendig.

Neue mobile Lösung
Damit reduziert WOLFF & MÜLLER den Aufwand, den ein Bewerber hat, um überhaupt mit einem Unternehmen in Kontakt zu treten, wesentlich. Die neue Online-Maske ist außerdem auf mobile Anwendungen optimiert. Das heißt, interessierte Kandidaten können sich nun auch ganz einfach über ihr Handy bewerben. „Wir haben gemerkt, dass wir uns vom traditionellen Bewerbungsprozess verabschieden und den Bewerbern entgegenkommen müssen“, sagt Bernd Hautz, Personalleiter bei WOLFF & MÜLLER. „Viele Kandidaten bewerben sich auf eine Stelle, die sie interessant finden, erst gar nicht, weil sie vor dem für sie aufwändig erscheinenden Procedere zurückschrecken. Lange Registrierungen, unübersichtliche Formulare hemmen. Dazu kommt, dass das Anschreiben viele vor eine große Hürde stellt“, ergänzt Olja Wildemann, Gruppenleiterin Personalbeschaffung bei WOLFF & MÜLLER. „Dabei sagt ein Motivationsschreiben letztlich wenig über die Fähigkeiten aus, die zum Beispiel von einem gewerblichen Mitarbeiter auf der Baustelle gefordert sind.“ Auch Führungskräfte, beispielsweise im kaufmännischen Bereich, müssen künftig kein Anschreiben mehr verfassen. „Ob ein Kandidat ausreichend Erfahrung und Vorkenntnisse hat, das sehen wir im Lebenslauf. Und ob er tatsächlich die Stellenanforderungen erfüllt, zeigt sich besser im Gespräch als im Motivationsschreiben“, so Hautz.

Deutlich mehr Initiativbewerbungen
Die Abkehr vom konventionellen Bewerbungsverfahren zahlt sich bereits jetzt aus. „Wir bekommen deutlich mehr Bewerbungen“, so Wildemann. Fachkräfte, die schon im Berufsleben stehen, nicht aktiv suchen und sich auf dem Markt lediglich nach neuen Möglichkeiten umschauen möchten, fühlen sich offensichtlich eher angesprochen. Und auch Studenten melden sich häufiger bei WOLFF & MÜLLER, vor allem initiativ. „Die sind interessiert, aber unsicher, auf welchen Job sie sich bewerben sollen. Wir gleichen die eingehenden Eckdaten mit unseren Stellenausschreibungen ab, verständigen uns intern mit den jeweiligen Fachbereichen und geben dem Bewerber dann ein Feedback“, erklärt Wildemann. Auch das geht mit dem neuen Managementsystem besser und vor allem schneller. Über eine App sind alle Zuständigen von WOLFF & MÜLLER miteinander vernetzt und können sich unkompliziert austauschen. So werden Entscheidungen schneller gefällt und der Kandidat bekommt eine zeitnahe Rückmeldung – ein echtes Plus, das die Bewerber zum Beispiel auf dem Karriereportal Kununu honorieren. Dort hat WOLFF & MÜLLER 4,57 von fünf Sternen.

LInk: https://wolff-mueller.de/recruiting

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